Maria · die Schutzschicht in SAJA

Datenschutz ist Kinderschutz.

Maria ist Code, keine KI. Sie bestimmt, was ein Sprachmodell aus deinem Text erfährt, und prüft, was aus seiner Antwort werden darf. Die Angaben aus der Akte tauscht sie gegen Platzhalter, bevor etwas hinausgeht. Kommt die Antwort zurück, setzt sie die echten wieder ein. Die Namen der Kinder bleiben bei euch.

Was eingegeben wird. Was beim Modell ankommt.

Eine Fachkraft schreibt nach dem Dienst einen Eintrag. Mira, ihre Mutter, ihre Schule und die Zahnarztpraxis stehen schon in der Akte.

Das schreibt die Fachkraft „Mira Wolf wurde heute von ihrer Mutter Anna Stern an der Lindenwaldschule abgeholt und zur Zahnarztpraxis von der Berg begleitet; die Rückmeldung sollte an mira@example.invalid gehen.“

Das sieht das Sprachmodell „[Vorname 1] [Nachname 1] wurde heute von ihrer Mutter [Vorname 2] [Nachname 2] an der [Schule 1] abgeholt und zur Zahnarztpraxis [Einrichtung 1] begleitet; die Rückmeldung sollte an [Mail 1] gehen.“ Echte Ausgabe meiner lokalen Maria, festgehalten direkt vor dem Sprachmodell. Alle Angaben sind erfunden.

Das Modell erfährt, worum es geht, aber nicht, um wen. Die Handlung und die Beziehung bleiben verständlich. Dass Mira von ihrer Mutter abgeholt und zum Zahnarzt begleitet wurde, kann das Modell lesen. Sonst könnte die KI beim Schreiben nicht helfen. „Zahnarztpraxis“ bleibt stehen, der Eigenname „von der Berg“ wird ersetzt. Wer Mira ist, wer sie abgeholt hat und wohin die Rückmeldung geht, bleibt bei euch.

Kommt die Antwort zurück, setzt Maria die echten Angaben wieder ein. Du liest wieder Mira Wolf und Anna Stern.

Maria schützt, was eure Einrichtung schon weiß.

Maria kennt die Menschen und Angaben, die ihr in SAJA hinterlegt habt: das Kind, seine Familie, die Menschen um es herum. Genau die ersetzt sie, bevor etwas hinausgeht. Immer, ohne dass du etwas dafür tun musst.

Wird geschützt
  • Namen, ganz oder einzeln, und bestätigte Varianten wie ein Rufname. Auch „Frau Wolf“ oder „M. Wolf“, selbst mit kleinen Tippfehlern.
  • Geburtsdaten und Anschriften
  • Telefonnummern und E-Mail-Adressen
  • Schulen und Einrichtungen wie eine Arztpraxis
  • Aktenzeichen

Für das Kind, seine Angehörigen und alle weiteren Menschen, die in der Akte stehen.

Bleibt bewusst lesbar
  • Was passiert ist
  • Beobachtungen und Zusammenhänge
  • Wörter wie „Mutter“ oder „Zahnarztpraxis“
  • Medizinische Inhalte

Ohne sie könnte die KI keinen fachlichen Verlauf schreiben. Maria schützt nicht jedes Wort. Sie schützt die Menschen, für die du Verantwortung trägst.

Maria prüft vorher.
Und hinterher.

Das Sprachmodell bekommt deinen Text, aber nicht die Angaben aus der Akte. Und was zurückkommt, sieht Maria sich genau an. Drei Schritte, jedes Mal.

  1. Vorher: Angaben ersetzen.

    Wer und was in der Akte steht, wird zum Platzhalter. Vor- und Nachname einzeln, auch mit kleinen Tippfehlern.

  2. Im Zweifel: anhalten und fragen.

    Ist ein Wort vielleicht ein Name, hält Maria die Anfrage an und fragt dich, statt zu raten. „Herr Wolf“ ist ein Mensch. „Der Wolf auf der Spielkarte“ nicht.

  3. Hinterher: prüfen und zurücksetzen.

    Maria prüft die Antwort und jede Aktion, die das Modell vorschlägt, bevor daraus etwas in SAJA wird. Dann setzt sie die echten Angaben wieder ein.

So sieht das aus. In der Notiz steht „Wolf“. Ist das Mira Wolf, jemand anderes oder gar kein Mensch? Maria fragt, bevor dein Text zum Sprachmodell geht.

Ein Klick genügt, und es geht weiter. Als Nächstes baue ich, dass aus jeder Antwort euer Adressbuch wächst. Dann muss Maria seltener fragen. Lieber einmal zu oft gefragt als einmal zu wenig.

Maria fragt · bevor etwas zum Sprachmodell geht Ist „Wolf“ hier eine Person?

Mira Wolf berichtet: Der Wolf hat angerufen.

Person · Mira WolfJemand anderesKeine Person

Nachgestellt aus meiner lokalen Entwicklung von SAJA. Alle Namen sind erfunden.

Kein Filter ist perfekt.

Auch Maria nicht. Darum zeige ich dir offen, was sie heute leistet und woran ich weiter arbeite. Für Leitung und Datenschutz gehört das zur Entscheidung.

  • Was in der Akte steht, ist zuverlässig geschützt.

    Bekannte Angaben ersetzt Maria, bevor etwas hinausgeht. Darauf ist sie gebaut.

  • Neue Namen im freien Text.

    Namen, die nirgends eingetragen sind, etwa ein Spitzname, erkennt Maria in meinen Tests mit erfundenen Akten heute in etwa 40 bis 50 Prozent der Fälle. Daran arbeite ich stetig, damit es mehr werden.

  • Vieles steht schon in den Stammdaten.

    Sehr viel von dem, was für einen Fall wichtig ist, ist dort ohnehin eingetragen. Damit ist es geschützt, bevor du den ersten Satz schreibst.

  • Pseudonymisiert heißt nicht anonym.

    Das Modell liest weiter, was passiert ist, sonst könnte es beim Schreiben nicht helfen. Wer einen Fall sehr genau kennt, kann ihn darin unter Umständen wiedererkennen.

Ich schütze die Kronjuwelen: die Kinder und die Menschen, die mit ihnen arbeiten.

Meine Verantwortung liegt im Kinderschutz. Darum nehme ich den Datenschutz so ernst.

Wo Maria heute steht

Gebaut und geprüft. Noch nicht im Alltag.

Maria steckt in der Fassung von SAJA, die gerade entsteht. Der Schutz der Angaben aus der Akte, das Zurücksetzen und die Prüfungen vor dem Versand und nach der Antwort sind gebaut und mit erfundenen Daten geprüft. Das ganze Zusammenspiel mit Oberfläche und Sprachmodell erprobe ich noch. Aktuell erprobe ich SAJA ausschließlich mit synthetischen Daten.

In meinen Tests mit erfundenen Akten ersetzt Maria jeden Namen, der in der Akte steht. Eine unabhängige Prüfung steht noch aus. Sobald ich belastbare Zahlen habe, stehen sie hier.

Sieh selbst, was beim Modell ankommt.

Ich zeige dir Maria an einem erfundenen Fall aus dem Alltag: was du schreibst, was das Modell sieht und was du zurückbekommst. Du arbeitest im Datenschutz oder bist einfach neugierig, wie man Namen schützt? Schreib mir.