SAJA.JU.
Die Brücke zwischen Jugendhilfe und Jugendamt. Freie Plätze werden sichtbar, ohne Telefonkette, ohne zweite Plattform, ohne Datenbank über Personen.
Zwischen Träger und Jugendamt.
SAJA.JU ist keine zweite Plattform. Es ist die Brücke, die aus der Doku, die in SAJA ohnehin entsteht, eine belegbare Platz-Auskunft macht. Und sie dem suchenden Jugendamt sichtbar werden lässt.



Plätze werden sichtbar. Durch das, was sowieso passiert.
SAJA liest aus der täglichen Doku, welche Plätze frei werden und für welche Profile sie geeignet sind. Träger müssen keine zweite Plattform pflegen, keine Listen führen, keine Excel-Tabellen aktualisieren.
Aus der Doku, nicht aus einer Liste.
Das, was eine Erzieherin ohnehin in den Verlauf schreibt, ist die Quelle. SAJA leitet daraus ab, wann ein Platz frei wird und für welche Profile er sich eignet. Keine zusätzliche Pflege, keine zweite Datenbank.
Quelle: SAJA-VerlaufSchnellere Belegung, weniger Leerstand.
Jugendämter sehen passende Plätze, ohne durch zwanzig Träger zu telefonieren. Zeit zwischen „Platz frei" und „Platz belegt" sinkt. Leerstand kostet, kürzere Zeiten entlasten.
Effekt: kürzere LeerstandszeitTräger entscheidet, was sichtbar wird.
Jede Einrichtung steuert pro Platz, was nach außen geht: Verfügbarkeit, Konstellation, kurzfristige Aufnahmebereitschaft. Was nicht freigegeben ist, taucht in keiner Suche auf.
Steuerung: pro Platz, opt-inSuchen, statt rumtelefonieren.
Eine Filtermaske über alle angeschlossenen Träger. Alter, Region, Hilfeform, Geschlecht. SAJA.JU zeigt, wo passende Plätze sind, in Echtzeit, mit Profil und Kontakt. Kostenfrei für Jugendämter und es bleibt so.
Passende Plätze, in einer Filtermaske.
Filter nach Alter, Region, Hilfeform, Geschlecht. Treffer mit Kurzprofil, voraussichtlichem Belegungsdatum und direktem Kontakt zum Träger. Keine Mittler, keine Vermittlungsketten.
Akut-Anfragen werden priorisiert.
Wenn es schnell gehen muss, ist die Telefonkette der falsche Weg. SAJA.JU priorisiert Akut-Anfragen und filtert nach kurzfristiger Verfügbarkeit. Krisen bleiben Krisen, aber das Werkzeug wird nicht zur zweiten Krise.
Direkt zwischen Amt und Träger.
Eine Direktverbindung zwischen Jugendamt und Einrichtung. Kein Provisionsmodell, kein Mittlerunternehmen, das aus der Vermittlung Marge schöpft. Das Tool nimmt sich aus der Beziehung raus.
Was SAJA.JU sieht. Und was nicht.
Eine Plattform für Platzsuche darf keine Klientendatenbank werden. SAJA.JU ist als Suche nach Platzkriterien gebaut, nicht nach Personen. Was sichtbar wird, sind Eigenschaften eines Platzes, nicht Eigenschaften eines Kindes.
Keine Klientendaten in der Suche.
Die Suchmaske kennt nur Platzkriterien. Alter, Region, Hilfeform, Konstellation, geplantes Datum. Keine Namen, keine Akten, keine Verläufe verlassen den Träger. Was in SAJA über das Kind steht, bleibt in SAJA.
Maria-geschützt nach außen.
Wo SAJA.JU auf Sprachmodelle zugreift, etwa zur Verschlagwortung eines Platzangebots, sitzt Maria dazwischen. Die Schutzschicht ist die gleiche wie bei SAJA: nichts Personenbezogenes wandert an externe Modelle.
Deutsche Server, eine Plattform.
Hosting bei einem deutschen Anbieter, kein Datenexport in Drittländer, Verschlüsselung TLS 1.3 / AES-256. SAJA.JU ist Teil derselben Plattform wie SAJA, keine separate Infrastruktur, keine separaten Verträge.
- RegionRegion Hannover
- HilfeformStationär · § 34
- Alter12 bis 17 Jahre
- Geschlechtdivers
- KonstellationGemischte Gruppe, 7 Plätze
- Verfügbar ab14. Juni 2026
- KontaktTräger direkt
- Namen, Initialen, Pseudonyme
- Verlaufseinträge, Akten, Diagnosen
- Familienkonstellation, Geschwister
- Frühere Maßnahmen, Trägerwechsel
Was wir nicht bauen.
SAJA.JU ist eine Brücke, kein Markt. Damit das so bleibt, ein paar Sätze über das, was die Brücke bewusst nicht ist und auch nicht werden soll. Die Grenzen sind ins Konzept eingebaut, nicht in eine Roadmap verschoben.
Kein Klientenregister.
SAJA.JU sucht nach Plätzen, nicht nach Kindern. Es gibt keine durchsuchbare Personendatenbank, keine zentrale Akte über die Brücke. Was im Träger über das Kind dokumentiert ist, bleibt im Träger.
Kein Vermittlungs-Markt.
Keine Provision, keine Vermittlungsgebühr, keine Position zwischen Amt und Träger, an der Marge entstehen kann. SAJA.JU stellt die Verbindung her und tritt dann zurück.
Kein Telefon-Ersatz für die schwierigen Fälle.
Wo ein Fall Aushandlung braucht, ersetzt die Brücke nicht das Gespräch. SAJA.JU verkürzt die Suche nach passenden Plätzen. Die fachliche Entscheidung, ob ein Platz der richtige ist, fällt weiterhin am Telefon.
Wem gehören die Daten, wer sieht was, was passiert beim Wechsel.
Drei Fragen, die jedes Gespräch beginnen. Hier die Antworten, so kurz wie möglich.
- 01Wem gehören die Daten?
Dem Träger. Immer. Die Doku entsteht in SAJA, gehört rechtlich der Einrichtung, bleibt dort. SAJA.JU ist eine Sicht auf Auszug daraus, kein zweiter Datentopf. EDN-System ist Auftragsverarbeiter im Sinne der DSGVO.
- 02Wer sieht was?
Das Jugendamt sieht ausschließlich, was der Träger freigibt: Platz-Eckdaten, Aufnahmeprofil, freie Kapazität. Keine Klarnamen, keine Akten, keine Verläufe. Die Freigabe ist pro Platz, widerruflich, jederzeit nachvollziehbar.
- 03Was passiert beim Wechsel?
Der Träger geht, die Daten gehen mit. Vollständiger Export im offenen Format, Löschung der SAJA-Bestand-Kopie auf Wunsch, dokumentiert. SAJA.JU verliert dann die Sicht; das Amt sieht nur noch, was andere Träger freigeben.
Ausführlich in der Datenschutz-Erklärung und im FAQ. Für Detailfragen: ein Gespräch.

Von Shield zu Maria
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Muster erkennen, ohne die Seele wegzunehmen
Im Gespräch mit einem Dachverband fiel der Satz: Die Jugendhilfe sitzt auf einem Schatz und weiß es nicht.
Weiterlesen →Eine Stunde. Eine Brücke. Zwei Seiten.
Wir zeigen SAJA.JU im Konzept: links die Trägersicht, in der Plätze aus der Doku entstehen. Rechts die Amtssicht, in der nach Platzkriterien gefiltert wird. Sie sehen, was sichtbar wird und was nicht. Und wo die Schnittstelle zu Ihrer Realität sitzt.
Eine ehrliche Stunde reicht meistens.
Wenn das, was Sie hier gelesen haben, in Ihrer Welt einen Platz hat. · Dann schreiben Sie uns.
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