Ausgabe № 04·Begleitlinie
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11. Mai 2026·Brücken-Bericht
Brücken-Bericht·Ausgabe № 04·Begleitlinie · EDN·11. Mai 2026

SAJA.JU.

Die Brücke zwischen Jugendhilfe und Jugendamt. Freie Plätze werden sichtbar, ohne Telefonkette, ohne zweite Plattform, ohne Datenbank über Personen.

DatenblattEckdaten, in einem Blick
Für wenJugendämter & TrägerASD-Fachkräfte auf der einen Seite, freie Träger auf der anderen.
Was sie tutPlätze sichtbar machenFreie Plätze aus der laufenden SAJA-Doku, gefiltert nach Platzkriterien, ohne Klientendaten.
DatenschutzDSGVO, Maria-geschütztKeine Personendatenbank, keine Verläufe nach außen. Träger steuert pro Platz, was sichtbar wird.
StatusPrototype, in TestungPilot mit Trägern und Jugendämtern in Vorbereitung.
Eine Brücke

Zwischen Träger und Jugendamt.

SAJA.JU ist keine zweite Plattform. Es ist die Brücke, die aus der Doku, die in SAJA ohnehin entsteht, eine belegbare Platz-Auskunft macht. Und sie dem suchenden Jugendamt sichtbar werden lässt.

SAJA · Verlaufs-Doku
SAJA Verlaufs-Doku auf Trägerseite
QuelleSAJA-Akte
Die Brücke
SAJA-Marke
SAJA.JU
SAJA.JU · Platzsuche
SAJA.JU Platzsuche aus Sicht des ASD
SichtJugendamt · ASD
Abb. 1Links der Träger in SAJA, rechts das Jugendamt in SAJA.JU. Was als Eintrag entsteht, wird als freier Platz sichtbar. Die Anfrage geht direkt zurück an die Einrichtung. Keine Klientendaten verlassen den Träger.
Für Träger · Drei Funktionen

Plätze werden sichtbar. Durch das, was sowieso passiert.

SAJA liest aus der täglichen Doku, welche Plätze frei werden und für welche Profile sie geeignet sind. Träger müssen keine zweite Plattform pflegen, keine Listen führen, keine Excel-Tabellen aktualisieren.

№ 01 · Sichtbarkeit

Aus der Doku, nicht aus einer Liste.

Das, was eine Erzieherin ohnehin in den Verlauf schreibt, ist die Quelle. SAJA leitet daraus ab, wann ein Platz frei wird und für welche Profile er sich eignet. Keine zusätzliche Pflege, keine zweite Datenbank.

Quelle: SAJA-Verlauf
№ 02 · Belegung

Schnellere Belegung, weniger Leerstand.

Jugendämter sehen passende Plätze, ohne durch zwanzig Träger zu telefonieren. Zeit zwischen „Platz frei" und „Platz belegt" sinkt. Leerstand kostet, kürzere Zeiten entlasten.

Effekt: kürzere Leerstandszeit
№ 03 · Steuerung

Träger entscheidet, was sichtbar wird.

Jede Einrichtung steuert pro Platz, was nach außen geht: Verfügbarkeit, Konstellation, kurzfristige Aufnahmebereitschaft. Was nicht freigegeben ist, taucht in keiner Suche auf.

Steuerung: pro Platz, opt-in
Für Jugendämter · Drei Funktionen

Suchen, statt rumtelefonieren.

Eine Filtermaske über alle angeschlossenen Träger. Alter, Region, Hilfeform, Geschlecht. SAJA.JU zeigt, wo passende Plätze sind, in Echtzeit, mit Profil und Kontakt. Kostenfrei für Jugendämter und es bleibt so.

Passende Plätze, in einer Filtermaske.

Filter nach Alter, Region, Hilfeform, Geschlecht. Treffer mit Kurzprofil, voraussichtlichem Belegungsdatum und direktem Kontakt zum Träger. Keine Mittler, keine Vermittlungsketten.

Akut-Anfragen werden priorisiert.

Wenn es schnell gehen muss, ist die Telefonkette der falsche Weg. SAJA.JU priorisiert Akut-Anfragen und filtert nach kurzfristiger Verfügbarkeit. Krisen bleiben Krisen, aber das Werkzeug wird nicht zur zweiten Krise.

Direkt zwischen Amt und Träger.

Eine Direktverbindung zwischen Jugendamt und Einrichtung. Kein Provisionsmodell, kein Mittlerunternehmen, das aus der Vermittlung Marge schöpft. Das Tool nimmt sich aus der Beziehung raus.

№ 01·Feature-Bericht·Datenschutz

Was SAJA.JU sieht. Und was nicht.

Eine Plattform für Platzsuche darf keine Klientendatenbank werden. SAJA.JU ist als Suche nach Platzkriterien gebaut, nicht nach Personen. Was sichtbar wird, sind Eigenschaften eines Platzes, nicht Eigenschaften eines Kindes.

Keine Klientendaten in der Suche.

Die Suchmaske kennt nur Platzkriterien. Alter, Region, Hilfeform, Konstellation, geplantes Datum. Keine Namen, keine Akten, keine Verläufe verlassen den Träger. Was in SAJA über das Kind steht, bleibt in SAJA.

Maria-geschützt nach außen.

Wo SAJA.JU auf Sprachmodelle zugreift, etwa zur Verschlagwortung eines Platzangebots, sitzt Maria dazwischen. Die Schutzschicht ist die gleiche wie bei SAJA: nichts Personenbezogenes wandert an externe Modelle.

Deutsche Server, eine Plattform.

Hosting bei einem deutschen Anbieter, kein Datenexport in Drittländer, Verschlüsselung TLS 1.3 / AES-256. SAJA.JU ist Teil derselben Plattform wie SAJA, keine separate Infrastruktur, keine separaten Verträge.

Abb. 2Was ein Jugendamt sieht · Beispiel
  • RegionRegion Hannover
  • HilfeformStationär · § 34
  • Alter12 bis 17 Jahre
  • Geschlechtdivers
  • KonstellationGemischte Gruppe, 7 Plätze
  • Verfügbar ab14. Juni 2026
  • KontaktTräger direkt
Nicht in der Suche
  • Namen, Initialen, Pseudonyme
  • Verlaufseinträge, Akten, Diagnosen
  • Familienkonstellation, Geschwister
  • Frühere Maßnahmen, Trägerwechsel
Logik: Suche nach Platz, nicht nach PersonSchutz: Maria, deutscher ServerSichtbarkeit: Pro Platz freigegeben
Drei Grenzen · Was SAJA.JU nicht ist

Was wir nicht bauen.

SAJA.JU ist eine Brücke, kein Markt. Damit das so bleibt, ein paar Sätze über das, was die Brücke bewusst nicht ist und auch nicht werden soll. Die Grenzen sind ins Konzept eingebaut, nicht in eine Roadmap verschoben.

×

Kein Klientenregister.

SAJA.JU sucht nach Plätzen, nicht nach Kindern. Es gibt keine durchsuchbare Personendatenbank, keine zentrale Akte über die Brücke. Was im Träger über das Kind dokumentiert ist, bleibt im Träger.

×

Kein Vermittlungs-Markt.

Keine Provision, keine Vermittlungsgebühr, keine Position zwischen Amt und Träger, an der Marge entstehen kann. SAJA.JU stellt die Verbindung her und tritt dann zurück.

×

Kein Telefon-Ersatz für die schwierigen Fälle.

Wo ein Fall Aushandlung braucht, ersetzt die Brücke nicht das Gespräch. SAJA.JU verkürzt die Suche nach passenden Plätzen. Die fachliche Entscheidung, ob ein Platz der richtige ist, fällt weiterhin am Telefon.

№ 02·Feature-Bericht·Datenhoheit

Wem gehören die Daten, wer sieht was, was passiert beim Wechsel.

Drei Fragen, die jedes Gespräch beginnen. Hier die Antworten, so kurz wie möglich.

  1. 01Wem gehören die Daten?

    Dem Träger. Immer. Die Doku entsteht in SAJA, gehört rechtlich der Einrichtung, bleibt dort. SAJA.JU ist eine Sicht auf Auszug daraus, kein zweiter Datentopf. EDN-System ist Auftragsverarbeiter im Sinne der DSGVO.

  2. 02Wer sieht was?

    Das Jugendamt sieht ausschließlich, was der Träger freigibt: Platz-Eckdaten, Aufnahmeprofil, freie Kapazität. Keine Klarnamen, keine Akten, keine Verläufe. Die Freigabe ist pro Platz, widerruflich, jederzeit nachvollziehbar.

  3. 03Was passiert beim Wechsel?

    Der Träger geht, die Daten gehen mit. Vollständiger Export im offenen Format, Löschung der SAJA-Bestand-Kopie auf Wunsch, dokumentiert. SAJA.JU verliert dann die Sicht; das Amt sieht nur noch, was andere Träger freigeben.

Ausführlich in der Datenschutz-Erklärung und im FAQ. Für Detailfragen: ein Gespräch.

Pilot · Gespräch

Eine Stunde. Eine Brücke. Zwei Seiten.

Wir zeigen SAJA.JU im Konzept: links die Trägersicht, in der Plätze aus der Doku entstehen. Rechts die Amtssicht, in der nach Platzkriterien gefiltert wird. Sie sehen, was sichtbar wird und was nicht. Und wo die Schnittstelle zu Ihrer Realität sitzt.

Eine ehrliche Stunde reicht meistens.

PersonHendrik Sichert · Erzieher, Gründer
AntwortzeitPersönlich, meist innerhalb 1 bis 2 Werktagen
SAJA.JU ist Konzept-Stand: in Vorbereitung. Pilotphase Herbst 2026. Bis dahin: Konzeptgespräche, kein Vertrieb.

Wenn das, was Sie hier gelesen haben, in Ihrer Welt einen Platz hat. · Dann schreiben Sie uns.

sichert.hendrik@edn-system.de
Gesetzt in Inter·Aus Hannover·Für die Soziale Arbeit

EDN-System ist ein vorbereitendes Konzeptprojekt im Rahmen einer geplanten Existenzgründung. Es handelt sich derzeit nicht um ein kommerzielles Angebot.

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